wer ich bin
Ich heiße Julia und komme ursprünglich aus dem schönen Schwarzwald.
Bevor Yoga und Zyklusarbeit in mein Leben kamen,
war ich in der Gastrowelt "zu Hause".
Beruflich war ich lange in der Luxushotellerie und -gastronomie unterwegs,
wodurch ich gelernt habe, was Qualität, Aufmerksamkeit und ein hoher Anspruch bedeutet.
Schon früh habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen und Räume zu gestalten, in denen sich Menschen gut aufgehoben fühlen.
Gleichzeitig ist es auch eine Welt, die durch die
langen Tage, hohe Erwartungen und dieses leise Gefühl, immer funktionieren zu müssen, viel gefordert hat.
Die Hotellerie hat mich stark geprägt.
Das Gespür für Atmosphäre, für kleine Details und für das, was jemand braucht, oft noch bevor es ausgesprochen wird, begleitet mich bis heute.
Während der Covidzeit bin ich in die Schweiz gekommen.
Eigentlich war das zuerst nur ein beruflicher Schritt, mit der Zeit hat sich daraus aber viel mehr entwickelt. Quasi ein neuer Abschnitt in meinem Leben.
Die Berge, die Natur und diese besondere Klarheit hier haben etwas in mir bewegt.
Ich habe angefangen, vieles anders zu betrachten,
besonders meine Prioritäten und mein eigenes Wohlbefinden.
Heute zieht es mich an meinen freien Tagen immer wieder hinaus in die Berge.
Die Weite, die Ruhe und das Unterwegssein helfen mir, wieder bei mir selbst anzukommen.
Egal ob nur kurze Touren oder mit Übernachtung unter dem Sternenhimmel - die Berge sind für mich ein ganz besonderer Kraftort.
Yoga kam nicht aus einem Trend heraus in mein Leben, sondern aus einem ganz ehrlichen Bedürfnis, da mein Leben kurzzeitig sehr aus den Fugen geraten war.
Meine Gesundheit - mental wie physisch - litt sehr und ich habe angefangen mich mit den Vorgängen im Körper auseinander zusetzten.
Was zunächst einfach ein persönlicher Weg war, mit Interesse an positiver Psychologie und Achtsamkeit, wurde nach und nach etwas Größeres.
Ich habe begonnen zu verstehen, wie eng unser Zyklus, unser Nervensystem und unser Alltag miteinander verbunden sind – und wie viel leichter sich vieles anfühlen kann, wenn wir Frauen aufhören, ständig gegen unseren eigenen Rhythmus zu leben.
Heute fließt all das in meine Arbeit ein.
Die Erfahrung aus der Hotellerie, das Wissen aus Yoga und Nervensystemarbeit und meine eigene Geschichte.
Was mich ausmacht
Ich arbeite nicht aus Büchern heraus, sondern aus Erfahrung und so, wie ich selbst hätte begleitet werden wollen.
Lange habe ich nicht gewusst, wer ich bin oder was mich ausmacht.
Durch meinen Job in der Luxushotellerie und Gastronomie habe ich immer funktioniert, durchgezogen, viel geleistet und wenig gespürt.
Mein Körper war eher etwas, das „mitlaufen“ musste, als etwas, dem ich zugehört habe.
Es gab Phasen von tiefer Erschöpfung, von innerer Schwere, starke emotionale Schwankungen und depressive Momente, in denen ich mich selbst kaum wieder erkannt habe.
Es wurde mir alles zu viel, bis mir in einer Woche im Herbst 2023 alle Sicherheiten zeitgleich wegbrachen und ich gezwungen war, etwas zu ändern.
Was mir gefehlt hat, war Sicherheit, Verständnis und jemand, der mir zeigt, dass mit mir nichts falsch ist und was ich selbst tun kann, um mich besser zu fühlen.
Daher möchte ich nun dieser jemand sein,
der anderen Frauen unterstützt und begleitet.
(Hier möchte ich kurz festhalten, dass ich keine Therapeutin bin und auch keine Therapie ersetze. Solltest du tiefliegende psychische Probleme haben, wende dich bitte an zuständige Fachkräfte.)
Heute habe ich mich in Yoga, Achtsamkeit und Zykluswissen aus- und weitergebildet und verbinde dies zusammen mit Atemarbeit auf eine Weise, die nicht antreibt, sondern hält.
Ich bezeichne mich ungern als Lehrerin oder Mentorin, die stur vorgibt was du machen musst, um das und das zu erreichen.
Vielmehr als Begleiterin, die ihre Erfahrung und Wissen teilt.
Nicht, um etwas zu optimieren, sondern um wieder eine Beziehung zum eigenen Körper aufzubauen.
Zykluswissen ist dabei für mich kein theoretisches Konzept, sondern eher ein Wendepunkt.
Ein Weg, sich selbst nicht mehr zu bewerten, sondern zu verstehen.
Zu erkennen, dass man nicht kaputt, inkonsequent oder „zu viel“ ist
– sondern zyklisch und menschlich.
Dabei geht es nicht darum, „immer gut drauf“ zu sein oder alles im Griff zu haben.
Es geht darum, ehrlich hinzuschauen - auch auf die Schattenseiten und genau darin wieder mehr Mitgefühl, Klarheit und Selbstvertrauen zu finden.
Mir ist wichtig, Räume zu schaffen, die sich hochwertig anfühlen und gleichzeitig warm und persönlich sind.
Orte, an denen man kurz aus dem Alltag aussteigen kann, durchatmet und sich wieder ein Stück näher bei sich selbst wiederfindet.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, sich selbst zu verlieren.
Und ich habe erfahren, wie heilsam es ist,
sich langsam, sicher und mit viel Mitgefühl wiederzufinden.